Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014

Laut Bundesamt für Statistik haben die Unterschiede zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen von 2012 auf 2014 abgenommen. Entsprechend melden die Medien die Lohnschere schliesse sich wieder ein wenig (der Bund). Die Ergebnisse überraschen (NZZ). Sie werden jedoch auch in Frage gestellt (infosperber).

Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014: Link
Artikel DerBund: Link
Artikel NZZ: Link
Kommentar infosperber: Link

Einkommen der Spitzenverdiener nimmt am stärksten zu

Anhand der Steuerstatistiken der ESTV untersuchten Forscher der Universitäten Lugano und Lausanne, wie stark die Einkommen der verschiedenen Einkommensgruppen gestiegen sind. Das Resultat: Je höher das Einkommen, desto stärker die Einkommenszunahme von 1997 bis 2012. Oder in anderen Worten: Das Einkommen der Spitzenverdiener nimmt am stärksten zu.

Datenblog DerBund: Link

Global Wealth Report 2015

Die Credit Suisse publizierte ihren Global Wealth Report für 2015. Haupterkenntnisse sind, dass das weltweite Vermögen 2015 leicht abgenommen hat, die zugrunde liegenden Trends jedoch positiv sind. Des Weiteren habe sich die Vermögensungleichheit verstärkt.

Global Wealth Report: Link
Artikel DerBund: Link

Die Entwicklung der Einkommensungleichheit in der Schweiz

Ursina Kuhn und Christian Suter untersuchen die Entwicklung der Einkommensungleichheit in der Schweiz anhand von acht unterschiedliche Datenquellen. Die Studie zeigt, dass die Einkommensungleichheit im Jahre 2012 ähnlich hoch war wie zu Beginn der 1990er Jahre. Zwischen diesen zwei Zeitpunkten verlief die Einkommensungleichheit parallel zur wirtschaftlichen Konjunktur.

Studie von Ursina Kuhn & Christian Suter: Link
Gastkommentar in der NZZ: Hier geht es zum Beitrag

Senioren und Gutsituierte erben am meisten

Eine Studie der Berner Fachhochschule und der Universität Bern beschreibt, wie Erbschaften im Kanton Bern verteilt sind. Bei Erbschaften über einer Million ergibt sich folgendes Resultat: höhere Einkommensgruppen und ältere Menschen erben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit solche Beträge.

Artikel der NZZ online: Hier geht es zum Beitrag
Artikel der NZZ print: Hier geht es zum Beitrag
Interview: Hier geht es zum Beitrag
Hier geht es zur Studie

Weniger Ungleichheit nützt allen

Der Sozialbericht der OECD zeigt, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich öffnet weil unter anderem das wirtschaftliche Wachstum höheren Einkommensgruppen zugute kommt. Die Autoren zeigen auf, wo politische Schritte nötig sind. DerBund nimmt die Aussagen des Berichts auf und führt aus, inwiefern Ungleichheit der Wirtschaft schadet.

Bericht der OECD: Hier geht es zum Beitrag
Artikel DerBund : Hier geht es zum Beitrag

Finanzielle Situation des Mittelstandes in der Schweiz

Eine Studie, welche vom Nationalrat in Auftrag gegeben wurde, zeigt: Dem Mittelstand in der Schweiz geht es nicht so schlecht, wie viele politische Aktuere behaupten. Die mittleren Einkommen wuchsen in den letzten Jahren am stärksten, steigende Krankenkassenprämien und teuerere Lebensmittel-Warenkörbe belasten jedoch das Budget, so die Studie.

Artikel derBund: Hier geht es zum Beitrag
Mitteilung Bundesverwaltung: Hier geht es zum Beitrag
Bericht der Bundesverwaltung zum Postulat: Hier geht es zum Beitrag
Hintergrundstudie Bundesverwaltung: Hier geht es zum Beitrag

Schweizer Vermögensungleichheit im internationalen Vergleich

Zwei Einträge des Datenblogs des Tagesanzeigers befassen sich mit der Vermögensungleichheit in der Schweiz. Der erste Beitrag vergleicht anhand des Gini-Koeffizients zur Vermögensverteilung nahezu alle Länder. Das Resultat: Das Vermögen in der Schweiz ist relativ betrachtet sehr ungleich verteilt. Der zweite Beitrag zeigt auf, dass Staaten mit hoher Vermögensungleichheit eine bessere Demokratie aufweisen.

Datenblog 1: Hier geht es zum Beitrag
Datenblog 2: Hier geht es zum Beitrag